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Wasserstoffhafen Geesthacht : Buhck unterzeichnet LoI

15.03.2022 - Buhck Gruppe,

Thomas Buhck unterzeichnet am 14.03.2022 im Geesthachter Rathaus den Letter Of Intent.

Gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum Hereon GmbH sowie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beabsichtigt die Stadt Geesthacht eine regionale Infrastruktur für Wasserstofftechnologien aufzubauen. „Für die Energiewende ist es entscheidend, dass wir konsequent die Umstellung von fossilen Energieträgern hin zur Nutzung von grünen Wasserstoff in der Produktion und in der Mobilität fördern. Hierfür benötigt die regionale Wirtschaft eine verlässliche Infrastruktur, wie beispielsweise eine Wasserstofftankstelle für den Unternehmensfuhrpark. Diese verlässliche Infrastruktur möchten wir für die regionale Wirtschaft mit dem Projekt Geesthachter Wasserstoffhafen schaffen“, so Bürgermeister Olaf Schulze. 

Der Geesthachter Wasserstoffhafen ist der Grundstein der Geesthachter Wasserstoffstrategie. Er vereint folgende Elemente:

• Wasserstofftankstelle für Binnenschiffe (Entwicklung und Erprobung)
• Dezentraler und modularer Forschungsstandort für Hereon und DLR - 2 -
• Anlegeplatz für mindestens ein Forschungsschiff des Hereon oder des DLR
• Regionales Unterverteilungszentrum Wasserstoff (Zukunft Wasserstoffmarkt – Zwischenlagerung, Distribution und Transformation) einer länderübergreifenden Projektierung (Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachen)
• Wasserstofftankstelle für Kraftfahrzeuge
• Transformation industrieller Produktionsprozesse „First Mover“

Eingebettet in die Norddeutsche Wasserstoffstrategie versteht sich der Geesthachter Wasserstoffhafen als ein wesentlicher Baustein für den Aufbau einer Infrastruktur zur regionalen Wasserstoffversorgung. Für die Umsetzung des Projektes sind allerdings erhebliche Investitionen erforderlich, die seitens der Projektpartner nicht zu stemmen sind. Daher werden bereits Vorgespräche mit Fördermittelgebern geführt. „Für eine erfolgreiche Beantragung von Fördermitteln ist es sinnvoll, sogenannte Letter of Intent der regionalen Wirtschaft einzuholen. Sie sichern entweder ihre grundsätzliche Unterstützung für die erfolgreiche Umsetzung dieses Projektes zu oder sichern zu, die Umstellung von fossilen Energieträgern hin zur Nutzung von grünen Wasserstoff in ihrer Produktion und/oder Mobilität zu fördern sowie in ihrem Unternehmen einzusetzen“, so Herr Andreas Dreyer, Wirtschaftsförderer der Stadt Geesthacht.

Die Buhck Gruppe bestehend aus 35 Unternehmen, die alle auf verschiedene Bereiche der Umweltwirtschaft spezialisiert sind, hat als erstes Unternehmen diesen Letter of Intent unterzeichnet. „Die Buhck-Gruppe möchte bis 2030 mit eigenen Projekten klimaneutral werden. Wir kompensieren seit 2019 unseren CO2-Austoß durch die Investition in externe Kompensationsprojekte und nutzen selbstverständlich auch E-Fahrzeuge. Wasserstoff ist unbestritten ein wesentlicher Baustein der Energiewende. Daher hat die Buhck Gruppe den Letter of Intent gerne unterzeichnet. So bald Wasserstoff zu einem wirtschaftlichen Preis in unserer Region verfügbar ist, werden wir die Nutzung für unseren Fuhrpark oder in der Produktion zusichern“, so Thomas Buhck, Mitglied der Geschäftsleitung der Buhck Umweltservices GmbH & Co. KG.

Der Letter of Intent wird in den kommenden Tagen und Wochen über unterschiedliche Verteiler an die regionale Wirtschaft versendet. „Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen und hoffen auf viele unterzeichnete Rückläufer aus den regionalen Betrieben. Für Rückfragen steht Ihnen sehr gerne unser Wirtschaftsförderer Herr Andreas Dreyer zur Verfügung“, so Herr Olaf Schulze. Andreas Dreyer ist zu erreichen unter andreas.dreyer@geesthacht.de und 04152 13 299.

Zum Hintergrund: Umgesetzt werden könnte die Idee vom Geesthachter Wasserstoffhafen Am Schleusenkanal. Dort könnte eine neue Hafenanlage mit Anlegeplätze für zwei Forschungsschiffe mit Wasserstofftechnik, Wasserstofftankstellen für Schiffe und Straßenverkehr sowie eine Infrastruktur entstehen, die die geplante Hafenanlage zum regionalen Unterverteilungszentrum für Wasserstoff macht. Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz und Hamburgs Senator für Wirtschaft und Innovation Michael Westhagemann hatten sich 2021 im Geesthachter Rathaus über diese Pläne informiert und sicherten eine länderübergreifende Unterstützung für das Projekt Geesthachter Wasserstoffhafen zu.

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