partielle Sanierung

Reparaturverfahren von Abwasserkanälen

Partielle Sanierungen werden in Kanälen und Rohrleitungen durchgeführt, bei denen einzelne Schadstellen im Zuge einer Kamerabefahrung festgestellt wurden. 

Edelstahlhülsen

Die Reparatur mittels V4A-Edelstahlmanschetten mit EPDM-Dichtung ist viel mehr als nur ein einfaches Reparaturverfahren. Grundlage dieses Systems sind die Praxisorientierung und Kosteneffizienz durch hohe Qualität und Nachhaltigkeit. Einsatzbereiche hierfür sind Schmutz- und Regenwasserkanäle in den Nennweiten ab  DN 150.

Kurzliner

Das defekte Rohr wird an der Schadstelle mit einer kunstharzgetränkten ECR-Glasfasermatte punktuell repariert und abgedichtet. Die eingesetzten Verfahren sind selbstverständlich DIBT zugelassen.

Injektionsverfahren

Die Riss- und Scherbensanierung sowie die Stutzensanierung sind grabenlose Kanalsanierungsverfahren, die nicht nur die Schäden selbst sondern auch die grundsätzlichen Ursachen für Schäden, nämlich die fehlerhafte Bettung, beseitigt und damit das Rohr-Bodensystem stabilisiert. Ex- und Infiltration sowie das Entstehen neuer Hohlräume werden so verhindert. Vor einem Schlauchlinereinbau sollten große punktuelle Schäden, wie zum Beispiel starke Grundwasserinfiltration, Exfiltration oder Scherben mit entsprechender Hohlraumbildung mit dieser Technik behoben werden, um den Linereinbau vorzubereiten und auch spätere mögliche Straßenabsenkungen zu verhindern.

Zum Einsatz kommt bei uns das Janssen-Prozess® Verfahren.

Scherben- und Riss-Sanierung mit 2-Komponenten Polyurethanharz Jagopur

  • Einsatzbereich DN 150 - DN 700

Stutzensanierung mit 2-Komponenten Silikatharz Jagosil

  • Einsatzbereich Hauptkanal DN 200 - DN 700
  • Einsatzbereich Anschlussleitung DN 150 - DN 200

Hutprofiltechnik

Unter Hutprofiltechnik versteht man ein Verfahren, mit dem Zuläufe in Kanälen eingebunden werden können. Dabei kann das Verfahren als Reparaturverfahren oder in Kombination zum Renovierungsverfahren eingesetzt werden. Verwendet wird ein ECR-Glasfaser- beziehungsweise Nadelfilzschlauch mit einer 6 bis 8 cm breiten Krempe. Der Einsatzbereich der Hutprofiltechnik umfasst im Hauptkanal den Bereich ab DN 200 mit Anschlüssen DN 100 bis DN 200.